Begeisterte Schüler in Essen

Labor-Truck zu Gast im Gymnasium

Spannende Einblicke für die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Überruhr (Foto: Tim Stender/FOM)

BIOTechnikum, eine Initiative des Bundesforschungsministeriums, zeigte Mitte Januar am Gymnasium Essen-Überruhr eine interaktive Ausstellung zur Biotechnologie. Im Labor des doppelstöckigen Ausstellungsfahrzeugs konnten Schüler praxisnah experimentieren und mit Wissenschaftlern über berufliche Perspektiven sprechen. Der Truck war auf Einladung des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen und der eufom Business School in Essen.

Unter dem Motto „Erlebnis Forschung“ bot der Biotech-Truck auf zwei Ebenen leicht verständliche Einblicke in die Biotechnologie und damit in Bestandteile und Vorgänge des Lebens, die aufgrund ihres winzigen Maßstabs meist im Verborgenen ablaufen. Gezeigt wurde, welche Bedeutung der lebenswissenschaftlichen Forschung schon heute in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Umwelt zukommt und welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet zukünftig bietet.

Erste Laborluft schnupperten jüngere Schüler im „kleinen Käselabor“. Aus Milch, Salz und Enzymen stellten sie selbst Käse her. Die Älteren erforschten die Wirkung des Enzyms Chymosin in der Hartkäseherstellung. Weiterer Programmpunkt: Die Untersuchung der menschlichen DNA. Während eine Schülergruppe Erbgut aus Bakterien extrahierte, erstellte eine andere im „CSI:BIOTechnikum“ ihren eigenen genetischen Fingerabdruck aus der Mundschleimhaut.

Die mobile Erlebniswelt BIOTechnikum ist seit inzwischen zehn Jahren im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung deutschlandweit unterwegs, um über die Bedeutung der modernen Biotechnologie in Deutschland sowie ihre Forschung und Anwendung zu informieren, um Berufsperspektiven aufzuzeigen und um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.