Prof. Dr. Vera Berthon-Donk ist Academic Coach an der eufom in Dortmund

Vom Anfang bis zum Abschluss für die Studierenden da

Academic Coach Prof. Dr. Vera Berthon-Donk

Wie bereitet man sich auf Klausuren vor? Warum ist Feedback im Studium so wichtig? Und wie geht es eigentlich nach dem Studium weiter? Es gibt viele Fragen, mit denen sich junge Menschen im Laufe ihres Studiums beschäftigen. Bei ihrer Suche nach Antworten werden sie an der eufom Business School #studyred unterstützt durch Academic Coaches wie Prof. Dr. Vera Berthon-Donk. Die Dortmunder Dozentin berichtet im Interview, wie sie die Studierenden auf ihrem Weg begleitet.

Frau Prof. Dr. Berthon-Donk, wie verstehen Sie Ihre Rolle als Academic Coach?
Das Studium ist eine spannende Zeit. Allerdings wissen wir auch, dass Studierende heutzutage zwar durch das Internet einiges an Informationen bekommen können, sie aber häufig mit unklaren oder falschen Vorstellungen ein Studium beginnen. Während des Studiums können dann zusätzlich Motivationsverlust oder Überforderung auftreten. Als Academic Coach bin ich vom ersten Tag bis zum Bachelorabschluss für die Studierenden da und biete Hilfestellung an - nicht nur bei der Orientierungsfindung, sondern beispielsweise auch bei der Entwicklung von Lern- und Motivationsstrategien.

Weshalb ist die individuelle Betreuung für Studierende wichtig?
Jeder Studierende ist anders, hat eine unterschiedliche Persönlichkeit, eine andere Lerngeschichte. Im Gegensatz zu den aktuellen Social Media Trends ist bei der individuellen Betreuung Anonymität ausnahmsweise nicht gegeben. Die Studierenden stehen mit ihren ganz persönlichen Kompetenzen im Mittelpunkt. Durch individuelle Betreuung kann man nicht nur ein Vertrauensverhältnis aufbauen, sondern auch auf die einzelnen Bedürfnisse der jungen Menschen eingehen. 

Verändern sich die Anliegen der Studierenden im Verlauf der Semester?
Auf jeden Fall. Erfahrungsgemäß verändern sich Erwartung und Einstellung von Studierenden zwischen Studienanfang, -mitte und -ende. Am Anfang brauchen sie mehr praktische Hilfestellungen: „Wie lerne ich richtig?“ oder „Wie organisiere ich mich am besten, damit ich das alles schaffe?“ Später, wenn die anfängliche Orientierungslosigkeit ein wenig nachlässt und die Studierenden sich Gedanken machen über die berufliche Zukunft werden Fragen wie „Was mache ich gerne?“. „Was kann ich gut?“ und „In welchem Job kann ich diese Fähigkeiten einsetzen?“ wichtiger.

Wie wichtig ist ein Karriereplan in einem solch frühen Stadium? Sehr wichtig. Denn eine gut durchdachte Karriereplanung verschafft Orientierung und verhindert Umwege oder Sinnkrisen. Natürlich geht es nicht darum, ab dem ersten Vorlesungstag festzulegen wie das Studium verlaufen soll und wo man später arbeiten wird. Die Erstellung eines Karriereplans ist vielmehr ein aktiver Prozess, der Orientierung schafft und trotzdem genügend Flexibilität für geänderte Bedingungen bietet.

Warum ist Feedback so wichtig?
Feedback ist notwendig für die persönliche Weiterentwicklung. Wenn wir Feedback von Kommilitonen, Dozenten, aber auch in der Arbeitswelt von Kollegen oder Vorgesetzten oder zu Hause von Familie oder Freunden bekommen, erlaubt uns das einen Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild. Persönliche Weiterentwicklung findet dann statt, wenn wir in der Lage sind, das Feedback anderer zu respektieren, zu reflektieren und natürlich auch zu akzeptieren.

Zur Person:

Prof. Dr. Vera Berthon-Donk, gebürtig aus den Niederlanden und dort aufgewachsen, lehrt seit 2014 Wirtschaftspsychologie an der FOM und der eufom Business School. An der eufom in Dortmund ist die 38-Jährige zudem als Academic Coach im Einsatz. Nach ihrem Master-Studium der Kognitionswissenschaften und Ergonomie war Vera Berthon-Donk bei der Siemens VDO Automotive AG zuständig für die Planung, Realisierung und Auswertung von Gebrauchstauglichkeits- und Verkehrssicherheitstests. Anschließend verantwortete sie Projekte bei GIST und Alstom in Frankreich, wo es u.a. um die Entwicklung eines europäischen Zugcockpit-Simulators ging.

Das Dortmunder Hochschulzentrum an der Lissaboner Allee (Foto: eufom)

Die eufom Business School in Dortmund

Praxis, Internationalität, Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung und Nachhaltigkeit sind wesentliche Bestandteile des eufom Studienkonzeptes. Neben Dortmund können zukünftige Führungskräfte in Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart ein eufom Studium absolvieren. Der nächste Studienstart ist im Oktober zum Wintersemester 2018. Anmeldungen sind noch möglich.

Ob BWL-Wissen, sehr gute Sprachkenntnisse, kulturspezifisches Know-how oder sozialgesellschaftliche Kompetenzen: All das vermitteln die siebensemestrigen Vollzeit-Studiengänge „International Business Management“, „Business Psychology“ oder „Marketing & Digital Media“. Sie fördern sowohl praktische und internationale Erfahrungen, als auch die Entwicklung individueller Qualifikationen und ein Nachhaltigkeits- und Verantwortungsbewusstseins. In Vorlesungen, bilingualen Fachmodulen und Projekten wird wesentliches Managementwissen gelehrt, das die Studierenden optimal auf eine Berufstätigkeit im internationalen Umfeld vorbereitet. Unternehmen, die ihre Geschäftsentwicklung und Prozesse nachhaltig denken und entwickeln wollen, finden in eufom Absolventen die passenden Bewerber.

Erste Berufserfahrungen sammeln eufom Studierende bereits während des Studiums. Unternehmensexkursionen, feste Zeiten für Praktikum und Auslandserfahrungen, reale Fallbeispiele aus der Wirtschaft und spannende Projekte bieten Einblicke in die Praxis. Sowohl Wissenschaftler, die die Unternehmenswelt gut kennen, als auch Experten aus der Berufspraxis, geben als Dozenten ihre Erfahrungen weiter.

Gemeinsam mit einem Academic Coach formulieren die Studierenden persönliche Kompetenzziele, die die Persönlichkeitsentwicklung fördern.

Die eufom Business School gehört zur privaten FOM Hochschule. Wer sein Studium erfolgreich abschließt, erhält den staatlich und international anerkannten Bachelor-Abschluss der FOM, die seit mehr als 20 Jahren berufs- und ausbildungsbegleitende Studiengänge durchführt. Die FOM ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hat von der FIBAA Anfang 2012 das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen.

www.eufom.de

Die nächste kostenlose und unverbindliche Infoveranstaltung findet statt am Mittwoch, 15. August 2018, 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr im eufom Hochschulzentrum, Lissaboner Allee 7, 44269 Dortmund