Trotz Corona verbringen zwei eufom Studentinnen ein Auslandssemester in Irland

Irish Breakfast statt Sonnenbrand und Kiwis

Bis zu dem Zeitpunkt, als sie ins Flugzeug stiegen, waren sie nicht sicher, ob das Auslandssemester wirklich stattfindet. Würden sie trotz der Pandemie tatsächlich nach Irland reisen, um für fünf Monate an der University of Limerick zu studieren? Sie konnten trotz vieler Widrigkeiten und Unsicherheiten ihr Auslandssemester absolvieren und sind überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Hier berichten die beiden Münchner eufom Studentinnen Anna-Lena Müller und Stephanie Höbel von ihren Erfahrungen.

„Eigentlich war alles anders geplant. Ursprünglich wollte ich mein Auslandssemester in Neuseeland verbringen“, erinnert sich Stephanie. „Und ich wollte in Kalifornien studieren“, fügt Anna-Lena hinzu. „Doch dann hat Corona uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Beide Studienaufenthalte wurden kurzfristig abgesagt. Die Kommilitoninnen mussten sich eine neue Uni suchen, um ihre Chance auf ein Semester im Ausland zu wahren. „Mit Unterstützung der eufom haben wir schließlich die Zusage von der University of Limerick erhalten, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben“, berichtet Anna-Lena.

An der eufom in München studieren die beiden „International Business Management“ im sechsten Semester. Anna-Lena: „Ich habe nach dem Abi erst eine Zeitlang gearbeitet. Für die eufom habe ich mich entschieden, weil ich keine reine BWL studieren wollte. Die internationale Ausrichtung des Studiengangs schien genau richtig für mich zu sein.“ Auch Stephanie kam nicht direkt von der Schule: „Vor der eufom habe ich Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert. Dort habe ich mein Interesse für Betriebswirtschaft entdeckt. Deshalb entschied ich mich für einen Wechsel an die eufom.“

An der eufom fühlen sich beide vom ersten Tag an gut aufgehoben. „Der hohe Praxisbezug im Studium gibt uns Einblick in mögliche Arbeitswelten. Außerdem haben wir unglaublich viel in den Team- und Projektarbeiten gelernt. Die kleinen Kurse sorgen eigentlich immer für eine interaktive Zusammenarbeit mit den Dozenten“, so Stephanie. „Auch das Professional Development Programme der eufom ist sehr hilfreich“, betont Anna-Lena, „in den Workshops wurden wir gecoacht, um beispielsweise optimal zu präsentieren oder in Vorstellungsgesprächen zu überzeugen. Dadurch haben wir mehr Sicherheit und Routine bekommen.“

In Limerick werden die beiden noch bis Mitte Mai studieren. Zurück in München müssen sie nur noch das letzte Semester absolvieren und sich auf ihre Bachelor-Thesis konzentrieren. Aktuell wohnen sie auf dem Campus – in einer WG mit vier Iren. „Das Study Abroad Team der Uni hier hat uns sehr herzlich empfangen. Zu Beginn hatten wir eine Orientierungsphase über zwei Wochen, in der wir viel über Land und Leute gelernt haben“, berichtet Anna-Lena. „In Mixer-Sessions konnten wir andere internationale Studierende kennenlernen und jeder hier ist um unser mentales und physisches Wohlbefinden bemüht“, ergänzt Stephanie. Auch ihre Mitbewohner seien sehr gastfreundlich und umgänglich. „Durch sie bekommen wir viel von der irischen Kultur und Lebensweise mit. Einer unserer Mitbewohner serviert uns z.B. regelmäßig Irish Breakfast, Fry genannt, oder erklärt uns irische Sportarten“, sagt Stephanie und lacht. „Leider dürfen wir uns aktuell nur in einem Radius von fünf Kilometern bewegen und auch die Vorlesungen finden komplett virtuell statt“, räumt Anna-Lena ein, „aber zum Glück waren wir beide schon vor der Pandemie in Irland und haben hier schon einiges gesehen.“

Auf die Frage, was sie in ihrem Auslandssemester gelernt haben, antworten beide lachend: „Oh, wir haben hier viel gelernt! Neben den Studieninhalten auf jeden Fall auch andere Sichtweisen und interkulturelles Zusammenleben.“ Vor allem geduldig seien sie geworden, berichten sie augenzwinkernd, denn in Irland tickten die Uhren dann doch etwas anders als in Deutschland; viele nähmen es mit der Zeit nicht immer ganz genau. „I’ll be there in a second – das sagen sie hier gern, bedeutet aber, dass man nicht vor 15 Minuten mit ihnen rechnen kann“, schmunzelt Stephanie. Doch nicht nur typisch irische Sicht-, sondern auch Ausdrucksweisen haben die eufom Studentinnen längst verinnerlicht: „grand“ und „like“ zählen mittlerweile zu ihrem Standard-Vokabular.

Das Auslandssemester macht beiden jedenfalls viel Spaß – oder wie die Iren sagen würden: „It´s good craic“.

Die Münchner eufom Studentinnen Anna-Lena und Stephanie verbringen ein Auslandssemester im irischen Limerick (Foto: privat)
Anna-Lena und Stephanie nehmen sich vom Lernen gern hin und wieder eine Auszeit in der Natur (Foto: privat)

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Seit ihrer Ankunft an Flughafen in Dublin haben die beiden eufom Studentinnen unglaublich viel dazu gelernt (Foto: privat)