Von der Backstube in den Hörsaal

Während ihres Studiums findet Anastasia ihren Traumberuf

Wenn eine Abiturientin überlegt, ob sie Konditorin oder Goldschmiedin werden soll, dann ist das heutzutage schon außergewöhnlich – strebt doch ein Großteil der Abiturienten direkt nach der Schule ein Studium an. Die Augsburgerin Anastasia Hundt jedoch ist ein Mensch, der gerne einen Plan hat. „Nach dem Abi wusste ich nicht, was ich studieren sollte und wollte nicht einfach irgendetwas anfangen und dann wieder abbrechen“, sagt die 23-Jährige.

Für sie, die immer gerne Kuchen aß, war eine Lehre in einer Augsburger Großkonditorei die logische Folge. „Mit einer Ausbildung und Arbeitserfahrung kann mir nichts passieren und ich habe auch noch zwei Jahre Zeit, um herauszufinden, was ich später machen will“, dachte sich Anastasia damals. Die Lehrzeit empfand sie als „ganz schön hart“, nicht nur wegen des sehr frühen Arbeitsbeginns, sondern auch wegen des ungewohnt ruppigen Tons in der Backstube und den anfänglich beschränkten Aufgaben wie den ganzen Tag Eier trennen. Doch sie gab nicht auf, sondern wechselte in eine Patisserie in dem 146-Einwohner Dorf Wagenhofen bei Odelzhausen. Dort war es beschaulicher und sie konnte bei ihren Großeltern wohnen, um ihren Hund Kira zu versorgen. 

So kam sie doch noch zum Studium

„Kira, meinen Gordon Setter, habe ich zum 15. Geburtstag bekommen. In unserer Familie hat fast jeder einen eigenen Hund – schließlich heißen wir ja auch so“, lacht Anastasia. Seit fünf Semestern studiert die Augsburgerin jetzt an der eufom Business School in München das Fach Business Psychology, zu Deutsch Wirtschaftspsychologie. Ihre Schwägerin, die auch Psychologie studierte, habe ihr viel von den Studieninhalten sowie aus der Praxis erzählt und das habe sie stets fasziniert.

Psychosoziale Beratung im Praxissemester kennenlernen

Für ihr Praxissemester, das demnächst ansteht, ist Anastasia aktuell auf der Suche nach einem Job, der zum Studium passt: entweder in einer Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte oder einem vergleichbaren Bereich. Die Module „Sozialpsychologie“ sowie „Arbeits- und Organisationspsychologie“ aus den ersten Semestern weckten bei ihr so großes Interesse, dass sie dort ihre berufliche Zukunft sieht. „Psychosoziale Beratung in Stress- und Krisensituationen ist das, was ich später einmal machen will und das ist mir erst jetzt im Studium an der eufom klar geworden“, meint die junge Studentin, die sich schon auf das Sammeln von Arbeitserfahrung im Praxissemester freut. Ihr Plan für die weitere berufliche Reise steht auch schon fest: dem Bachelor-Abschluss an der eufom soll noch ein Master in Richtung Psychologie folgen.

Weiß jetzt, was sie später beruflich machen möchte: eufom Studentin Anastasia Hundt (Fotos: privat)

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